lampmann


Facebook-User Frage:

Wenn Leute Fotos bzw. Bilder ins Internet stellen, die man dann durch die Google-Suche findet, müssen sie doch damit rechnen, dass diese Bilder runter geladen werden. Sollte man dann nicht eher das Einstellen verbieten, als das Downloaden und Posten?

Experten-Antwort:

Der Bundesgerichtshof sagt tatsächlich, dass derjenige, der seine Bilder ins Internet stellt, damit rechnen muss, dass sie von Google indiziert werden. Er geht allerdings nicht so weit, anzunehmen, dass dieser auch damit rechnen muss, dass diese von Dritten übernommen und veröffentlicht werden.

Es gibt aber Natürlich auch Situationen, in denen der Urheber ein Einverständnis zu einer bestimmten Veröffentlichung durch schlüssiges Verhalten erteilt dies kann etwa dann der Fall sein, wenn ich ein Bild auf Facebook einstelle und mir bewusst ist, dass dies dann auch von Facebook Nutzern geteilt wird.

User-Antwort:

Dann müsste man auch quasi alles im normalen Leben (nicht Internet) verbieten, denn man könnte ja überall alles mitnehmen, nur weil es da steht.

User-Antwort:

Google ist eine BilderSUCHE, keine “kostenlose-Bilder-zum-Download-zur-Verfügung-stell-DOWNLOAD-Seite”

Arno Lampmann
(Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz)

Brigit Rosenbaum II
(Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz)

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