asys | Christian Singhuber


Facebook-User Frage:

Gibt es tatsächlich sinnvolle Alternativen zu einer Neuinstallation des Betriebssystems nebst Daten, idealerweiswe von einem vertrauenswürdigen Backup, nach einem von aktueller Malware verursachten tatsächlichen, akuten Trojaner- oder Backdoor-, Rootkit-(etc.)befall?
Überziehen die Hersteller von sogenannten Sicherheits-Suiten nicht gnadenlos mit ihren Versprechen?
Schaffe ich es, ein einmal kompromittiertes System mit einer Pappschachtellösung wieder verlässlich zu machen?

Experten-Antwort:

Schachtlwirtn kenn ich, das is bei uns wien der mcdonalds :) aber du meinst was andres, ich weiss: als security-software hat vorrangig die aufgabe, dich vor möglichen kommenden schäden zu schützen. teileweise haben sie tools zum reparieren mit dabei – aber wie sollen sie reparieren, wenn sie dein system erst ab dem zeitpunkt x kennen?

Antwort des Facebook-Nutzers:

“…aber wie sollen sie reparieren, wenn sie dein system erst ab dem zeitpunkt x kennen?” DAS ist imho genau die Kernfrage. Dummerweise wird das allzu oft verschwiegen. Einer Infektion, von der ich in der Regel als Normalo nicht einmal an…satzweise weiß, was sie alles nachtransportiert hat, nachträglich mit einem wieauchimmer gearteten Tool auf den Pelz rücken zu wollen, ist m.E. Unsinn.

Aber klar! Genau das ist es. Wenn ich ein recht aktuelles, aber dennoch vertrauenswürdiges komplettes Systembackup a la Acronis o.ä. zur Verfügung habe, warum sollte ich dann das Risiko eingehen, ggf. noch etwas “Böses” zurückzubehalten, weil ich mich mehr oder minder blind auf eines der Tools verlasse. Für mich in der Tat die einzig verlässliche Lösung.

Aber im Grunde preschen wir gedanklich damit schon zu weit vor. Es gilt ja zunächst zu verhindern, nicht zu heilen. Und dabei hilft neben der sicher vorhandenen Daseinsberechtigung von AV-Software IMMER zuerst der Verstand und eine ständige bedingte “Paranoia”, das berühmte “Brain”. :)

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